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Ein Funktionsmodell des menschlichen Geistes
Stellen wir uns den Geist einmal unterteilt vor in zwei wesentliche Bereiche: 1. den rational-bewussten Geist und 2. das schöpferische Unterbewusstsein. Der rational-bewusste Geist steuert die Aufmerksamkeit. Das schöpferische Unterbewusstsein reagiert darauf irgendwie ...


Der Grundkonflikt
Das eben beschriebene Modell unterscheidet sich von einer weit verbreiteten Ansicht, die von einem rationalen Geist ausgeht, der durch angestrengtes Nachdenken Lösungen schaffen soll ...


Der Schöpfungsgenerator
Nun ist es nicht ganz so, wie im obigen Modell der Psyche beschrieben, dass der rational-bewusste Teil immer das WAS anfixieren würde und das schöpferische Unterbewusstsein immer das WIE liefert. Das geht ja gleichzeitig gar nicht so richtig. Wir erweitern das Geist-Modell daher noch um ein Prozessmodell, indem wir das ganze auf der Zeitachse auseinanderziehen ...


Visionen, Ideale und das magische Prinzip
Das magische Prinzip besagt genau das, was nun schon mehrfach erwähnt wurde: Rational-bewusst konzentriert man sich auf das Ziel, während die Zielerreichung dem kreativen Unterbewusstsein vertrauensvoll überlassen wird. Aber mit einer ganz bestimmten Implikation: Die Zieldefinition erfolgt von Lösungsüberlegungen komplett losgelöst ...


Zur Natur schöpferischer Prozesse
Das eingangs beschriebene Modell des Geistes hatte zwischen einem rational-bewussten Teil und dem schöpferischen Unterbewusstsein unterschieden. Der rational bewusste Teil war für das WAS, die Zieldefinition und Ziel-Fixierung zuständig, während das schöpferische Unterbewusstsein die Lösungen liefert und dafür sorgt, dass das Ziel auch erreicht wird. Wenn das funktionieren soll, muss das schöpferische Unterbewusstsein freie Hand bei der Lösungsfindung bekommen ...


Die Architektur des lebendigen Universums Teil 1
Was würde herauskommen, wenn man für Softwareentwicklung und Softwarearchitektur ein bisschen bei der Natur selbst abschaut? Im ganzen Universum gibt es keine zwei Wesen, die wirklich identisch sind. Die Unterschiede ziehen sich dabei auch durch alle ihre Komponenten hindurch. Wenn man Komponenten versucht wiederzuverwenden, macht man immer wieder die Erfahrung, dass es eigentlich nie so richtig passt ...


Das Wunder des Neuschreibens
Manchmal ist man gezwungen, eine Software komplett neuzuschreiben. Zum Beispiel weil die Architektur der existierenden Version so an ihre Grenzen gekommen ist, dass jede Weiterentwicklung zum Problem wird. Wenn man das System tatsächlich komplett von Null auf neu entwickelt, ohne der Versuchung zu erliegen, doch noch irgendwelche Teile wiederzuverwenden, dann kann man eine erstaunliche Erfahrung machen ...


 
 

 
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